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JUST!-Girls

Das Foto enstand bei einem Graffiti-Workshop im Rahmen des Projektes JUST!-Girls. Der Workshop fand an der Blue Box in Siegen in Kooperation mit Stylefiasko statt.

Verschenktes Potenzial für Ausbildungen

Fehlende Schulabschlüsse oder schlechte Noten werden häufig mit fehlender „Ausbildungsreife“ und pauschal mit Leistungsschwäche in Zusammenhang gebracht.

Die individuellen kognitiven und sozialen Kompetenzen werden damit aber nicht berücksichtigt. Autor*innen des neuen WZBrief Bildung kritisieren, dass nach Analyse ihrer Daten aus dem Nationalen Bildungspanel eine höhere „Ausbildungsreife“, also bessere individuelle Kompetenzen oder Persönlichkeitsmerkmale, die Chancen auf einen Ausbildungsplatz nicht verbessern. Dabei wären Jugendliche, die gar keinen oder einen Hauptschulabschluss haben, größtenteils ausbildungswillig. Sie wollen eine Ausbildung machen, haben einen konkreten und zumeist realistischen Berufswunsch und zum Teil ähnliche Kompetenzen wie Jugendliche mit Mittlerem Schulabschluss. Die Autor*innen fordern u.a. von den Arbeitgebern, die Entwicklungspotenziale der Bewerber*innen besser zur berücksichtigen, etwa durch Tests oder Praktika.

 

Hier den "WZBrief Bildung" lesen